Freitag, 23. Dezember 2016

Das Musgrave-Ritual (Folge 27) – Sherlock Holmes

Die vorliegende Folge „Das Musgrave-Ritual“ und „Die Gloria Scott“ sind für mich die besten Hörspielumsetzungen einer Sherlock Holmes-Geschichte von Sir Arthur Conan Doyle, die ich bisher gehört habe. Meine Überraschung über die Vertonung einiger Szenen zeigte sich in solch großer Begeisterung, dass ich mich tagelang darüber freute und ungewöhnlicherweise die Hörspiele direkt öfters hörte. Normalerweise verspüre ich bei Krimis nichts das Verlangen, das selbe gleich nochmal zu hören. Mir bekannte Geschichten wiederhole ich (zum Vergnügen) nur nach einer recht langen Pause von vielen Monaten.

Aus einem gewöhnlichen einleitenden Erzähleranteil Dr. Watsons entsteht überraschenderweise ein Dialog mit Mrs. Hudson, die sich in Dr. Watsons Erzählung einmischt. Das ist eine verblüffend gut funktionierende Möglichkeit, dem Hörspiel etwas mehr Schwung zu verleihen und den Einstieg lebendiger zu gestalten. Diese frischen Ideen tun der Sherlock Holmes Serie sehr gut und üben einen großen Reiz auf mich aus. Ich hoffe auf eine Fortsetzung dieses Trends.

Wie im vorherigen Hörspiel, bietet die Darstellung des früheren Falls durch einen jüngeren Sprecher (Julian Tennstedt) die Chance, dem Hörspiel eine andere Dynamik zu geben. Besonders, da Sherlock Holmes (Joachim Tennstedt) Dr. Watson die vergangenen Ereignisse erzählt und somit der ältere Sherlock Holmes auch als Erzähler fungiert – anstelle von Dr. Watson.

Julian Tennstedt spricht die Rolle seines Vaters Joachim Tennstedt in jungen Jahren sehr gut. Regina Lemnitz und Detlef Bierstedt bilden einen schönen Kontrast und es ist amüsant anzuhören, wie aus einem Erzählerpart sich allmählich ein ausgewachsener Dialog entwickelt. Alle mitwirkenden Sprecher überzeugen und erleichtern es dem Hörer, die jeweilige Motivation der Figur zu verstehen. Dies ist besonders beim zweiten Hören interessant.

Fazit
Erneut bin ich begeistert von einem Sherlock Holmes Hörspiel. Die Umsetzung ist großartig. Es bietet sich an, diese Folge zusammen mit Folge 26 zu hören. „Die Gloria Scott“ gefällt mir persönlich noch besser, was in der für mich interessanteren Geschichte begründet liegt. Vollständigen Artikel lesen...

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Die Gloria Scott (Folge 26) – Sherlock Holmes

Die vorliegende Folge „Die Gloria Scott“ und „Das Musgrave-Ritual“ sind für mich die besten Hörspieladaptionen einer Sherlock Holmes-Geschichte von Sir Arthur Conan Doyle, die ich bisher gehört habe. Meine Überraschung über die Umsetzung einiger Szenen zeigte sich in solch großer Begeisterung, dass ich mich tagelang darüber freute und ungewöhnlicherweise die Hörspiele direkt öfter hörte. Normalerweise verspüre ich bei Krimis nichts das Verlangen, das selbe gleich nochmal zu hören. Sherlock Holmes nach Doyles Geschichten haben immer den Nachteil, dass mir der Plot bereits bekannt ist. Und mir bekannte Geschichten wiederhole ich (zum Vergnügen) nur nach einem mir angenehmen, im Regelfall sehr langen, Abstand.

An dieser Folge hat mich besonders die famose Idee überzeugt, den jungen Sherlock Holmes mit einem anderen Sprecher zu besetzten: dem realen Sohn des Stammsprechers Sherlock Holmes. Beides sind ganz hervorragende Sprecher. Viel faszinierender ist für mich die sich ergebene Dynamik. Julian Tennstedt als junger Sherlock und Dirk Petrick (Victor Trevor) als Sherlocks Freund harmonieren sehr schön. Ähnlich wie das Gespannt Watson-Holmes.
Jochen Schröder spricht den herzkranken Mr. Trevor ganz hervorragend: Ich war bei seinem Anfall wahrlich besorgt und betroffen von seinen Schilderungen und seiner Vergangenheit.

Mit den Rückblicken geht Titania Medien ausgezeichnet vor: Sie werden nicht einfach erzählt, sondern bilden ein eigenes Hörspielerlebnis, mit dem vorherigen als Rahmenhandlung. Diese konsequente Umsetzung verdient ein großes Lob. Mir erscheinen die neueren Sherlock-Veröffentlichungen Titania Mediens deutlich hörspiellastiger. Dies gefällt mir.

Fazit
Ich bin schwer beeindruckt von diesem Hörspiel, da es mit drei geschachtelten Rückblicken verschiedene Zeitebenen besonders anschaulich präsentiert, viel Dynamik entwickelt und es dazu versteht, eine oft doch eher trist und traurig vertonte Geschichte unglaublich packend zu inszenieren. Erzählweise und Sprechern sein Dank. Vollständigen Artikel lesen...

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Der Angestellte des Börsenmaklers (Folge 25) – Sherlock Holmes

Der Angestellte des Börsenmaklers – so gut habe ich die Geschichte noch nicht in Hörspielform gehört. Oder anders ausgedrückt: Diese Vertonung gefällt mir unheimlich gut. Das liegt an den besonders gelungenen Dialogen mit Arthur Pinner. Das Bewerbungsgespräch Hycrofts mit diesem, um Angestellter eines Börsenmaklers zu werden, hat es mir besonders angetan. Matthias Lühn – ebenfalls großartig als „Der Kapitän der Polestar“ im Gruselkabinett zu hören – leistet famose Arbeit. Dazu gesellt sich Florian Jahr als Sherlocks Klient Hycroft, der eine passende junge Stimme hat, die perfekt das Bild des (noch etwas unerfahrenen) Berufsanfängers vervollständigt.

Das Hörspiel besticht – wie auch andere Vertonungen – durch seine Leichtigkeit in der Erzählweise und den hervorragenden Stammsprechern, die großartig harmonieren. Hinzu gesellen sich bekannte Melodien und eine gediegene Geräuschkulisse. Zusätzlich zum Punkt der vielen bereits bekannten Geschichte, gesellen sich so viele bekannte Elemente in dieser Produktion zueinander, dass sich der Hörer augenblicklich heimisch fühlen und entspannt Lauschen kann.

Fazit
Ein Wohlfühl-Hörspiel: ideal zum Abschalten nach einem anstrengenden Tag und herrlich entspannend, wenn an einem gemütlichen Ort gelauscht wird. Vollständigen Artikel lesen...

Dienstag, 20. Dezember 2016

Gruselkabinett Nr. 113 – War es eine Illusion?

War es eine Illusion? Schulinspektor Frazer – gespielt von Patrick Bach – reist aufs Land, um seinem Beruf nachzugehen. In der sumpfigen Gegend meint er mit Nebel einen Jungen und einen Mann gesehen zu haben. Später trifft er den Mann im Dorf an: Es ist der Dorflehrer Ebenezer Skelton. Doch er bestreitet, an besagtem Ort gewesen sein zu können. So muss es sich wohl um eine Illusion gehandelt haben – oder doch nicht?

Patrick Bach hat zuletzt viel im Gruselkabinett gesprochen und immer so famos gut. In dieser Folge des Gruselkabinetts ist er zugleich als Erzähler zu hören. Mir gefällt die Entwicklung vom von den Reisestrapazen erschöpften hin zum aufgrund der hässlichen Geschehnisse entsetzten Schulinspektor. Jannik Endemann, der den alten Schulfreund Fazers spricht, hat mir ebenfalls gut gefallen. Amüsant sind besonders die Dialoge über scheinbar sinnlose Kaufwut – wohl aus Langeweile heraus. Später reagiert Fazers Freund Philip derart entsetzt auf die Geschehnisse, dass mich allein dies über andere Möglichkeiten für die Lösung des Kriminalfalls nachdenken lies.

Es handelt sich bei diesem Eintrag um einen Kriminalfall – doch dies wird erst spät deutlich – mit unheimlichen Erscheinungen. Der Anfang ist in dieser Hinsicht als besonders gelungen zu bezeichnen, denn hier stimmt einfach alles: Atmosphäre, Sprecher, Musik, Geräusche und Gruselfaktor. Danach wird es zunehmend schleppend und der Hörer wird hauptsächlich von den großartigen Sprechern ermuntert, weiterzuhören. Besonders Bernd Rumpf als Ebenezer Skelton ist ein Highlight. Mit seiner knarzigen Stimme und strenge gegenüber seinen Schuljungen. – Es fällt einfach, sich ihn als Lehrer im 19. Jahrhundert vorzustellen. Darüber hinaus versteht er es, seiner Stimme die richtige Verzweiflung, Traurigkeit, Härte und Enttäuschung zu geben, wenn er über unheilvolle Kind-Elternteil-Beziehungen spricht. Von den Minenarbeitern hat mir Axel Lutter besonders gut gefallen: Seine raubärtige Stimme zusammen mit einer gewissen Betroffenheit bereichert die entsprechende Szene ungemein.

Fazit
Eine nette Geschichte, ein Grusel-Krimi, bei dem die gelungene Sprecher, Musik- und Geräuscheauswahl den Hörer durch die Handlung trägt. Vollständigen Artikel lesen...

Sonntag, 18. Dezember 2016

Gruselkabinett Nr. 114 & 115 – Der Ruf des Cthulhu

Diese dreiteilige Kurzgeschichte H.P. Lovecrofts gibt es nun als zweiteiliges stimmungsvolles Hörspiel. Die erste CD hat eine lange Laufzeit von 71 Minuten. Das mag etwas verwirren, weil die zweite dagegen mit 39 Minuten geradezu kurz daherkommt. Die Teilung finde ich jedoch gut gelungen, da so der erste Teil (bestehend aus den ersten beiden Kapiteln der Kurzgeschichte) ein in sich stimmiges rundes Hörspiel abgibt und der zweite ebenfalls. Die beiden Folgen können problemlos unabhängig voneinander gehört werden. Folge 115 hat mir besser gefallen. Bei diesem Zweiteiler hätte es sich auch angeboten, die beiden Folgen separat zu veröffentlichen.

Francis Wayland Thurston verwaltet den Nachlass seines Großonkels Angell, der über den Cthulhu-Mythos geforscht hat. Fasziniert setzt er die Forschungen seines Großvaters fort. Die Recherchen und Erlebnisse anderer werden in drei Kurzhörspielen präsentiert. Die Rahmenhandlung Thurstons, der auch vielfach als Erzähler fungiert, trägt die verschiedenen Berichte.

Die erste Erzählung beschreibt die Träume eines Künstlers. Träume sind ein essentielles Element in der Handlung. Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten. Es ist eine gelungene, ruhige Einführung in die Thematik – den „Ruf des Cthulhu“. Direkt im Anschluss erfolgt die Darstellung vom Polizisten John Raymond Legrasse und von Professor William Channing Webb, die jeweils in verschiedenen Teilen der Welt einem grausamen Kult begegnen, der Cthulhu verehrt.

Diese beiden Erzählungen folgen dem Nachlass Professor Angells. Francis Thurstons Nachforschungen werden erst einige Zeit später – zufällig – fortgesetzt, auf Folge 115. Die Teilung auf diese zwei CDs ist besonders geschickt, da sie gut unabhängig voneinander funktionieren. Außerdem stellt Folge 115 den Höhepunkt dar. Mit dem Vorwissen aus Folge 114 erscheinen die Erlebnisse viel schneller dramatisch und zum Schluss zeigt sich das unheimliche und mörderische Wesen namens Cthulhu.

Die Geschichte entspricht bestimmt dem Zeitgeist ihrer Entstehungszeit. Auf der Suche nach einer Menschengruppe, die als (besonders geistig) schwächlich dargestellt werden kann, präsentiert Lovecroft „Mischlinge“ und besetzt diese direkt mit vielen abwertenden Adjektiven, sodass sie als minderwertige Rasse angesehen werden. Mir war es unangenehm, diesen Teilen der Handlung zuzuhören.

Die Sprecher sind eine Wucht. Ich bin ein großer Fan von Christian Starks Stimme. Hier spricht er die Erzähleranteile und spielt Francis Wayland Thurston.
Im Gegensatz zu den Sprechern, kann ich an der Soundkulisse Kritik üben: In Folge 115 sind die Kampfszenen teilweise sehr gut dargestellt, aber teilweise auch sehr vereinfacht. Insgesamt wirkte die Flucht von der Insel etwas unausgeglichen auf mich. Von den Geräuschen her, aber auch von der Stimmenabmischung Patrick Bachs, der mir etwas zu laut erscheint und zu wenig panisch. In den sich anschließenden Szenen hätte ich mir etwas mehr hörbaren Wahnsinn und Verzweiflung gewünscht. So wirkt es auf mich etwas befremdlich, wenn davon die Rede ist, dass aufgrund der Erlebnisse / des Wissens um Ereignisse, die Lust verspürt wird, dem eigenen Leben ein Ende zu setzen. Es wird mehr behauptet als hörbar gemacht. Ebenso beim Kampf. Das mag allerdings auch der gewollt ruhigen Art des Gruselkabinetts geschuldet sein. Der Kampf hätte ein komplettes Hollywood-Action-Kino-für-den-Kopf-Hörspiel werden können.

Fazit
Ein toller Zweiteiler, dessen kurzer und dramatischer zweite Teil mich besonders überzeugt hat. Eine tolle Aufbereitung Lovecrofts bekannter Kurzgeschichte. Vollständigen Artikel lesen...

Gruselkabinett Nr. 116 – Der schwarze Stein

In diesem schaurigen Hörspiel spielt die akustische Untermalung eine besondere Rolle. Denn einige Stilelemente, wie ein dumpfes Dröhnen oder Pochen untermalt die schrecklichste Szene des Hörspiels ganz hervorragend und gibt dem Schrecken einen Takt. Der langsam sich regelmäßig wiederholende dumpfe Laut dürfte bei so manchem die Atemgeschwindigkeit oder vielleicht (vermeintlich) sogar den Rhythmus des eigenen Herzens beeinflussen. Ich habe lange im Gruselkabinett keine Folge mehr gehabt, bei der ich durchgängig in einer Szene derart mitgefiebert habe und mitgerissen wurde – sei es von den Klängen, den dumpfen Lauten, den packend geschilderten Geschehnissen…
Ohne die so gelungene Inszenierung – zum Beispiel in Form eines Hörbuchs – würde das Geschehen mich deutlich weniger packen, zumal durch meine reichlichen Erfahrungen im Gruselsektor bereits eine gewisse Abgestumpftheit bei der Schilderung von romantischen Schreckensgestalten und Geschehnissen auftritt.

Diese absolut gelungene akustische Untermalung ist natürlich nicht auf eine Szene beschränkt. Das ganze Hörspiel ist wunderbar musikalisch unterlegt und setzt stets zu dem Gesagten die passenden Akzente. Das steigert enorm die Spannung. Dazu gesellt sich das fesselnde Cover mit dem eindrucksvollen schwarzen Stein.

Sascha von Zambellys Debut im Gruselkabinett ist äußerst gelungen. Er spricht den neugierigen Caleb Thomas, der den Gerüchten um den schwarzen Stein nachgeht. Er recherchiert ausgiebig – zuletzt vor Ort – und erlebt viel Grausiges. Eine tolle Darbietung. Ebenso hat mir Patrick Baehr sehr gut als angsterfüllter Zeuge gefallen. Mit seiner ängstlichen Stimme hat er mich an Peter Shaw von den drei Fragezeichen erinnert. Hans Bayer als Wirt, Dietmar Wunder als Bibliothekar und Uli Krohm geben ganz famose Gesprächspartner für Caleb Thomas ab. Es ist angenehm und stets interessant, ihren Gesprächen zu lauschen.

Fazit
Eindringlich & packend – ein echt unheimlicher Beitrag im hörenswerten Gruselkabinett von Titania Medien. Mein persönliches Highlight des Jahres. Vollständigen Artikel lesen...

Samstag, 17. Dezember 2016

Gruselkabinett Nr. 112 – Der Ebenholzrahmen

„Der Ebenholzrahmen“ nach Edith Nesbit ist wie die übrigen bisherigen Vertonungen ihrer Stoffe im Gruselkabinett gut aufgehoben. Wahrlich schöne Schauer-Romantik. Das atmosphärische Hörspiel besticht mit der romantischen Erzählweise, einer bzw. mehrerer Liebesgeschichten und einem Pakt mit dem Teufel. Es muss wohl typisch für die damalige Zeit sein, in verlassenen oder vererbten herrschaftlichen Häusern im viktorianischen Stil ein Geheimnis zu hinterlassen…
Das Interessante an der Geschichte ist, dass es wahrlich nur für Schauer gereicht, es ist kein Horror. Außerdem scheint der Pakt mit dem Teufel, wie zwar schon manches Mal zuvor, nicht aus Boshaftigkeit geschlossen worden zu sein. Dadurch ergibt sich ein schöner innerer Kampf des Protagonisten. Für den nüchtern denkenden Menschen dürfte die Wahl ein No-Brainer sein. Dem rein emotional sicherlich auch. Es sind jedoch zwei verschiedene Seiten der Medaille. Und ehe klar wird, für welches Leben – im Guten oder Bösen – sich der Protagonist entscheidet, scheint ihm die Wahl abgenommen zu werden: Der Hörer erlebt den verzweifelten Kampf des Protagonisten um seine Zukunft und Vergangenheit.

Herbert Schäfer ist ein großartiger Sprecher. Seine Stimme ist sehr kräftig und dominiert auffällig dieses Hörspiel. Ganz anders, als die oft eher zarter angelegten Stimmen. Mir gefällt diese Dominanz. Auffallend gut haben mir weiterhin Beate Gerlach als Jane und Eva-Maria Werth als Mrs. Mayhew sowie Daniela Bette gefallen. Sie verkörpern stimmlich ihre Rollen ganz hervorragend. Es macht Spaß ihnen zuzuhören.

Das Cover ist erneut sehr schön geworden. Es verrät jedoch einmal mehr für meinen Geschmack zu viel. Mir gefällt es, wenn eine Farbe mit ihren vielen Nuancen das Covermotiv dominiert und dieses dadurch so schön eindringlich wirkt.

Fazit
Eine weitere rundum gelungene Vertonung nach Edith Nesbit, die ich bestimmt noch häufig hören werde. Vollständigen Artikel lesen...