Dienstag, 20. April 2004

Lylith, die Hohepriesterin - Balars Erbe (Folge 1)

Inhalt:
Lylith drehte sich erhobenen Hauptes um und schritt den Hang hinab, zurück zu Ihrem elterlichen Hof. Die letzten Worte von Argan, dem ältesten ihres Dorfes, hallten ihr noch durch den Kopf:

"Du, Lylith, trägst eine große Gabe, aber auch Verantwortung in Dir. Nutze sie, denn der Tag naht, am dem das ganze Dorf und vielleicht alle Menschen
deine Hilfe brauchen."


Kommentar:
Wer Fantasy Geschichten mag wird dieses Hörspiel wohl auch mögen. Das überraschende: Wer Fantasy nicht gerne oder gar nicht mag, wird es (wahrscheinlich) genießen! Ich war bis dahin nur Fan von Herr der Ringe und lehnte ansonsten Fantasy Geschichten vollkommen ab, was sich mit diesem Hörbuch änderte!
Das mystische Märchen lässt einen in eine Welt eintauchen und erscheint so real wie HdR, und ist doch ganz anders.
Ein Hörbuch zum relaxen.
Irina Hunka verkörpert die verschiedenen Rollen erstklassig und man glaubt fast, ein Hörspiel zu hören, wenn nicht die Geräuschkulisse fehlen würde. Sie verstellt ihre Stimmlage klasse, und wenn mal nachgeholfen wurde stört das nicht, wie es zum Beispiel bei der John Sinclair Edition 2000 der Fall war, sondern unterstützt die Atmosphäre noch.
So wurde die Stimme von Balar, dem Bösen, bearbeitet, welcher Lylith auf seine Seite ziehen und die Hohepriester vernichten will, wodurch die Atmosphäre noch düsterer wird.
Zwischendurch ertönt Musik, welche exzellent zur jeweiligen Situation passt und die Szene hervorragend unterstützt. Die Musikeinsätze sind genau richtig dosiert: nicht zu viel und nicht zu wenig.
Das Cover zeigt hauptsächlich die Steinkreise und lässt einen weiter in die Welt eintauchen, die mich restlos begeisterte.

Fazit:
Geniale Story und Sprecherin sowie Musik lassen dieses Hörbuch einmalig werden.
Kauftipp!

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