Freitag, 3. Juni 2005

Die schwarze Serie 6 - Die Elixiere des Teufels

Bruder Medardus soll eine Flasche mit Teufelselixier nach Rom bringen, da die Reliqie geprüft werden soll.
Jedoch wird aus dem Vorhaben nichts: Er wird im Wald bewusstlos aufgefunden mit Fieber.
Nach dem Erwachen wünscht er, dass der Prior seine Beichte abnimmt, denn er hat schreckliches gesehen und weiß nicht ob es Realität war oder nur geträumt...

Die Geschichte ist interessant und in sich schlüssig, doch nicht gesprochenes (Kämpfe) kann man öfters nicht eindeutig deuten (Wer mach was? Woher kam plötzlich der Teufel/Diener?).
Dazu vermisse ich richtiggehend die mittelalterliche Sprachweise, die größenteils nur angedeutet wurde.
Wer die für E.T.A: Hoffmann typischen verschachtelte Geschichten liebt wird hier nur zufriedenstellend bedient, da das Hörspiel viel eindeutiger und simpeler gestrickt ist.
Also leichtere Kost für jedermann.

Pluspunkten kann das Hörspiel vor allem durch die Sprecher, die die Geschichte um einiges interessanter und noch spannender machen.
Schön ist es auch, Frank Glaubrecht einmal als Mönch zu erleben.

Auch die Soundeffekte können überzeugen, leider verraten sie einem bei Kämpfen jedoch nicht eindeutig wer was macht.
Bei der Musik wird auf klassische und mittelalterliche Stücke zurückgegriffen. Teils finde ich sie etwas zu klassisch. Ein paar typisch mittelalterliche Stücke mehr wären meiner Meinung nach angebracht gewesen.

Fazit:

Wer typisch mittelalterlichen Sprachgebrauch und verschachtelte Geschichten sucht ist bei diesem Hörspiel falsch. Zun Nebenbeihören eignet sich das Hörspiel auch nicht, es ist aber empfehlenswert für alle mal ein etwas anderes Horror-Hörspiel hören möchten.

2 / 3 - irgendwann 2005 verfasst

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