Freitag, 3. Juni 2005

Geisterjäger Jac Longdong - T-Phagus-Viren, die töten (Folge 4)

Inhalt:
T-Phagus. Welches Rätsel verbirgt sich hinter diesem Namen? Das Team der Sonderabteilung für paranormale Phänomene nimmt sich der Sache an. Aber nicht nur Jac Longdong und sein Kollege Richard Hamill haben alle Hände voll zu tun, einen freigelassenen Kampfstoff unter Kontrolle zu halten, auch der britische Geheimdienst mischt mit. Können sie mit vereinten Kräften dem Grauen ein Ende setzen oder kommt nun alles noch schlimmer, als es schon ist?


Kritik:
Nach einem Jahr gibt es nun endlich die 4. Hörspielfolge von Jac Longdong und - wie von einigen Fans gewünscht - nun mit "Starsprechern".
Gab es bei Folge eins offene Handlungsstränge, die ich einfach urkomisch finde, bei der zweiten Folge eine Verschiebung der Dimensionen und bei der dritten schließlich eine komplette, etwas sinnvollere, Handlung - jedoch ohne vom Humor abzuweichen, so geht diese Folge noch einen Schritt weiter (ins Negative?):
Die Geschichte hat einen Anfang und ein Ende (bei Jac Longdong was besonderes!) und der Humor wurde stark abgeschwächt. Wem diese Serie bisher zu albern war, sollte jetzt nochmal reinhören. Denn der Humor beschränkt sich auf lustige Versprecher und Dreher bei Sprichwörtern, sowie einige wenige Dialoge bzw. Monologe im sexistischem Bereich.
Einige vergleichen die Geschichte mit einer Burns Folge, die auch teilweise im Zug spielt. Der Vergleich ist absurd, ansonsten könnte man auch John Sinclair mit Jac Longdong vergleichen. Im Zug verfolgen Longdong & Hamill sowie zwei Agenten den Erfinder des tödlichen Viruses T-Phagus, stellen ihn und um die Welt vor dem Virus schützen müssen sie dieses vernichten. Ein ernstes Thema, wo der Witz im Vergleich zu den ersten Folgen einfach etwas auf der Strecke bleibt.
Ich hoffe, dass in den zukünftigen Folgen wieder ein Schritt zurück unternommen wird zu mehr idiotisch-genial-witzigen Szenen & Geschichten. So verliert die Serie immer mehr das, was sie zu etwas ganz besonderes machte: Ein Produkt nicht für die Massen, sondern für Fans von diesem Humor.
Die "Starsprecher" leisten durch die Bank weg super Arbeit, doch geht durch sie leider auch der Flair verloren, der diese Serie zu etwas ganz besonderes gemacht hat, weil sie einfach "normal" klingen. Schade.
Die Musik ist so gut wie eh und je. Bei den Sounds läuft es leider nicht so souverän: Das Monster am Anfang des Hörspiels klingt wie ein Roboter. Es scheppert zu viel. Insgesamt sind sie aber gut.
Perfekt passt mal wieder das Cover; es stellt genau die Action dar, die das Hörspiel bietet.

Fazit:

Der Humor lässt stark nach. Für alle die JL bisher zu albern war ein idealer Neu-Einstieg in die Serie. Für Hardcorefans des dreckigen Humors der ersten Folgen leider enttäuschend. Deshalb gibt es auch nur die halbe Punktzahl.

1,5/3 - irgendwann 2005 verfasst

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