Freitag, 3. Juni 2005

Die PSI Akten (04) Kaltes Grauen


Produktion: Maritim Studioproduktion 2005
Sprecher: Henry König, Christian Rhode, Charles Rettinghaus, Konrad Halver, Wolfgang Bahro, Joachim Kerzel, Pia Werfel, Barbara Becker u.a.
Genre: Horror
Dauer: ca. 37 Minuten


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FLORIAN`S MEINUNG


Inhalt: "Position 4" - eine sechsköpfige Crew lebt seit geraumer Zeit in der Antarktis, um dort die veränderten Werte des Ozonlochs festzuhalten. Ein kleiner Fund vor Ort erschwert die Arbeit jedoch erheblich. Im tiefen Eis eingeschlossen kämpft die kleine Gruppe gegen den kalten Tod, der nur eines möchte: ihr Leben!

Die Handlung:
Mit vielen verschiedenen Verfilmungen wurde das Thema schon verheizt, bietet aber immer wieder neuen Grusel. So auch in dieser Umsetzung, welche die R & B Company und Maritim verbrochen haben. Die Dialoge der einzelnen Charaktere sowie die Charaktere selbst sind gut verfasst.

Sprecher: Geboten bekommt man eine "Creme de la Creme" der Sprachprofis. Mit seiner markanten und kalten Stimme begleitet Henry König die Forscher Christian Rhode, Charles Rettinghaus, Konrad Halver, Barbara Becker, Pia Werfel sowie Wolfgang Bahro und Joachim Kerzel. Letzterer ist eher selten in Hörspielrollen zu vernehmen. Alle Sprecher erwecken die Geschichte auf gleiche gespenstische und beeindruckende Art zum Leben.

Musik und Geräusche:
Die akustische Seite dieses Hörspieles ist sehr gut umgesetzt worden. Hier ist alles perfekt. Die Geräuschkulissen, die einzelnen Geräusche und Sound FX und der eisig unheimliche Soundtrack.

Cover: Das Artwork ist ansprechend gestaltet und bietet einen Hang zu Akte X. Potenzielle Käufer dürfte es aus dem Regal heraus ansprechen. Alle wichtigen Informationen sind im Booklet vorhanden.


Gesamtfazit:
Auch wenn das Thema schon völlig ausgelutscht ist, bietet dieses leider zu kurz geratene Hörspiel einen tollen Sprechercast, der durch die athmosphärische Dichte der Inszenierung unterstützt wird. Es kommt keine Langeweile auf.

11 Punkte / Note 3

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HAUKE`S MEINUNG

In der Antarktis lebt ein Forschungsteam. An ihrem letzten gemeinsamen Tag machen sie eine seltsame Entdeckung und kurz darauf sind sie nur noch zu fünft und werden vom kaltem Tod gejagt.
Soweit ist die Geschichte spannend und klasse umgesetzt. Doch der Erzähler macht die ganze Geschichte unsinnig und verdirbt das Hörspiel. Allerdings liegt es nicht am Sprecher selbst, sondern am Erzähltext:
Er erklärt am Ende einige Zusammenhänge und sagt indirekt, dass das Grauen woanders weitergeht. Doch ist die Aufklärung extrem dürftig, zieht alles ins absolut Unlogische und zerstört die ansonsten gute Geschichte.
Ein offenes Ende hätte dem Hörspiel eine bedeutend bessere Bewertung gegeben.

Wie man der Sprecherliste entnehmen kann sind hier Könner am Werk. Es gibt kaum eine Passage die nicht absolut überzeugen kann. So kann es ruhig weitergehen mit der Serie.

Ob Schneegestöber oder Explosionen: Die Sounds sind stets sehr gut in Szene gesetzt.
Begeistert bin ich auch von der Musik, die einem durch die Geschichte förmlich mitreißt.


Fazit:
Ohne den Erzählertext TOP, so aber leider ein FLOP. Und bei den 37 Minuten (die im Flug vergehen) auch nicht vollends ihr Geld wert. Schade.

Sterne: 1/3

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