Donnerstag, 6. April 2006

Mark Tate: In den Krallen des Geisterkönigs

Inhalt:
Der Geisterkönig holt zum großen Vergeltungsschlag gegen Mark Tate und seine Gefährten aus. Von Rache angetrieben macht er sich May Harris, Marks Freundin,
zum Werkzeug. Gemeinsam mit Maurice Vernier, dem Teufelsoptiker, schlägt May unbarmherzig zu. Kann der Teufelsjäger seine Freunde retten oder wird er in
den Krallen des Geisterkönigs sein Ende finden?


Kritik:
Die neueste Serie der Hörfabrik dreht sich, wie auch die ADF, um Geister und
Dämonen. Doch im Gegensatz zur ADF ist es keine Comedy. Mark Tate, bekannt als der TEUFELSJÄGER, ist der Hauptakteur der Serie und Namensgeber. Im ersten Hörspielabenteuer wird er von dem Bösen gefangen genommen und daduch spielen seine Freunde die Hauptrolle (vor allem Frank Burgess):
Auch scheint Tate seinen Freunden weit unterlegen. Jedenfalls demonstriert Frank Burgess zig Fähigkeiten, wogegen Mark Tate nur seinen "Schavall" (ein Amulett,
welches angeblich das Auge eines Dämons ist) hat. Da Tate nicht die wichtigste Person ist, halte ich diese Geschichte auch für schlecht gewählt als Einstiegtsfolge.
Erwähnen muss ich dabei, dass ich nur das Hörspiel kenne und keine Mark Tate Hefte jemals gelesen habe.
Interessant wäre es wohl auch gewesen zuvor etwas mehr über Tate und seine Umgebung zu erzählen und vor allem ausführlicher, was mit May Harris (Tates Freundin) und ihrem Toten Mann geschehen ist. Dies kommt einfach zu kurz. Ansonsten macht die Geschichte Spaß. Vielleicht nicht von Anfang an, aber mit jedem erneuten Hören gefällt es immer und immer besser. Also leicht gewöhnungsbedürftig.

Die Sprecher pendeln zwischen Leistungen von ADF 5 und Road Bandits. Teilweise
sehr gut und teilweise befriedigend. Mir gefallen teilweise einfach nicht die Sprecher von der Stimme und Betonung zu ihren Rollen in den jeweiligen Situationen.
Der Penner klingt nicht so, als ob er langsam geht und redet. Auch fand ich am Anfang Masha Arjomand (may Harris) im 5. Kapitel, als sie das Team von Tate aufzählt etwas zu ablesend.

Nils Jeners versteht es spitzenmäßig auch in dieser Produktion der Hörfabrik die Szenen hervorragend musikalisch zu unterstützen. Auch wenn man alle Soundeffekte & Sprecher weglassen würde, ergo nur noch die Musik zu hören wäre, fühlt man sich gut unterhalten, sofern man etwas Ruhe mitbringt.
Schlecht gemacht finde ich jedoch das Mark Tate Chase. Das Original ist zwar 2
Minuten lang, doch im Hörspiel wird die Musik für meinen Geschmack zu schnell
abgewürgt und der Hörer ins Geschehen geworfen.

Fast immer sind alle Sounds passend und gut eingesetzt. Mir sind zwei Kleinigkeiten aufgefallen: Die Geh-Geräusche vom Penner und Mark Tate vor einem Haus klingen einfach scheußlich.
So geht bestimmt niemand. Und bestimmt haben auch zwei verschiedene Personen nicht den gleichen Schritt. Auch geht der Penner zu schnell, dass seine Stimme noch so klar zu Tate gelangen könnte und vor allem in der gleichen Lautstärke.
Dann ist noch die Szene im Fahrstuhl, wo man hört wie Knöpfe gedrückt werden (was ja recht leise meistens ist), jedoch nicht, wie die Fahrstuhltür sich schließt (was an sich etwas lauter sein sollte).

Das Logo finde ich erfrischend anders, doch das Cover empfinde ich als langweilig und wenig ansprechend. Die Geisterhand wirkt lächerlich und Tate sieht aus wie ein Hippie. Da hätte man mehr raus machen können.


Fazit:

Eine Serie die Potenzial zu mehr hat. Schlecht gewählte Einstiegsstory verhagelt eine bessere Bewertung.

1/3 Sternen

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