Sonntag, 19. April 2009

Gruselkabinett Nr. 31 - Die Gespenster-Rikscha

Gleich nach Gruselkabinett Folge 30 hat Titania Medien wieder einen Knüller rausgebracht: Die Gespenster-Rikscha!

Die Geschichte lässt sich wie bei "Der Vampir" kurz zusammenfassen: Ein junger Mann lernt auf der Überfahrt von Großbritannien nach Indien eine verheiratete Frau kennen, mit der er eine Affäre hat. Bald wird er ihr überdrüssig und beendet die Beziehung. Doch seine ehemalige Geliebte lässt nicht locker und magert vor Liebeskummer ab, bis sie stirbt. Doch durch den Tod lässt sie es sich nicht nehmen, ihrem Geliebten aufzulauern.

Dieses Mal bin ich ganz besonders von der ausgewählten Musik begeistert. Zur Abwechslung gibt es im Gruselkabinett nicht allzu viele düstere Klänge, sonder den exotischen Klang indisch angehauchter Musikstücke, die sehr entspannend wirken können und doch mysteriös bleiben. Die Geräuschkulisse weiß wieder zu gefallen, doch war mich das Pferdegetrippel bei Track 10 zu monoton. Dieser Umstand ist mir unangenehm aufgefallen. Ansonsten gibt es keinen Grund zur Klage.

Begeistert hat mich Matti Klamm als Protagonisten und Erzähler. Seine Stimme war bisher nur selten in Hörspielen zu hören, was sich hoffentlich ändern wird. Arianne Borbach als Geliebte ist ebenso hörenswert. Somit lässt auch dieses Hörspiel in Sachen Sprecher keine Wünsche offen.

Fazit:

Wieder eine gradlinige aber spannende Geschichte, die ausgezeichnet unterhält. Ein besonderes Highlight bildet neben Matti Klemm in der Hauptrolle und als Erzähler die indisch angehauchte Musik, die zuletzt so schön in "Edgar Wallace - Das indische Tuch" von Titania Medien erklang. Ein Genuss für die Ohren. Kaufempfehlung!

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