Donnerstag, 24. September 2009

TKKG Folge 056: Todesgruß vom Gelben Drachen

„Zeigs ihm! Komm, gibs ihm!“ - So feuert Karl Tim beim Kämpfen an. „Das hast du toll gemacht.“ lautet Karls Abschlussbemerkung.
An dieser Stelle dürfen solche Kommentare noch sein, da Tim sich verteidigt und nicht der Angreifer ist. Bei späteren Folgen sind Anfeuerungen von KKG nicht auszuhalten, sofern Tim der Initiator des Kampfes ist.
Wobei gegen Ende dieser Folge Tim angreift und die Gangster so lange prügelt, bis Kommisar Glockner sie erlöst. Der Kommentar des Erzählers, dass bei den Verbrechern ein paar Tritte und Schläge nicht schaden würden ist zweifelhaft. Daher sollte die Folge nicht allzu ernst genommen werden. Sonst kann man sich über derartige Sprüche wohl kaum köstlich amüsieren und insbesondere, über Klößchens Sprücheklopfer beim Anfeuern von Tim. Die Kommentare kommen wahnsinnig amüsant daher: „Gibs ihm, nicht nachlassen!“

Es gibt noch viele weitere lustige Dialoge. Tims forsche Art, die in späteren Folgen doch sehr auf den Senkel gehen kann, befindet sich noch in einem anehmbaren Rahmen und sorgt für einige Lacher.

Aufgefallen sind mir die ersten englischsprachigen Wortfetzen. Klößchen „checkt“ etwas oder antwortet „Klar, no problem.“

Die Spannung wird durch Gabys Entführung gesteigert. Hier ein Dialog aus Gabys Befreiungsaktion:
„Tim. Tim. Ich glaub die haben mir Heroin gespritzt!“
„Wie fühlst du dich?“
„Eigentlich wie immer. Sie haben mich chloroformiert als sie mich entführten!“

Die Sprecher sind ausgezeichnet. Gottfried Kramer, im Inlay jedoch unter dem Namen „Bernd Heise“ zu finden, spricht den Chinesen Lam nicht durchweg überzeugend. Nicht überzeugend im Sinne des stereotypischen Akzents. Es ist aber ganz angenehm, dass dieser nicht komplett durchgezogen wird.
Im Inlay hat sich übrigens eine kleiner Tippfehler eingeschlichen: Beim Rollennamen „Hung“ ist der erste Buchstabe klein gedruckt.
Passend zu den erstklassigen Sprechern wurden stets passende Musikstücke und Soundeffekte eingesetzt.

Fazit:

Eine spannende Folge mit vielen unglaubwürdigen Elementen. Eine Jugendbande wird sich in der Realität weder mit der chinesischen Mafia anlegen, noch gegen diese bestehen können. Tim, bekannt als Superjudoka und jetzt auch Kung-Fu Lehrling, der besser als die Schläger der chinesischen Mafia ist, sorgt durch diesen Umstand für Glaubwürdigkeit und dass die Folge hörbar wird und ausgezeichnet unterhält.


Eine Original-Rezension von TKKG-Site.de
Link zur Original-Rezension: Tims Kämpfe werden angefeuert - reicht das für einen Sieg?

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