Donnerstag, 24. September 2009

TKKG Folge 058: Der doppelte Pedro

Der doppelte Pedro - der Titel verrät schon des Rätsels Lösung oder lässt sie zumindest erahnen: Wie kann es sein, dass eine Person an mehreren Orten gleichzeitig auftaucht?
Die Geschichte dreht sich überwiegend um Frau Beihoff. TKKG beobachten, wie sie 135.000 DM vom Konto abhebt und sorgen sich daher um die alte Dame. Aus diesem Grund befragen sie diese und erfahren, dass ihr Enkel auf die Mafia reingefallen ist und 135.000 DM zahlen muss, wenn ihm nicht jeder einzelne Knochen gebrochen werden soll.
TKKG schalten sich ein. Doch Frau Beihoffs Enkel Detlef ist gar nicht begeistert. Was hat er zu verbergen und welche Rolle spielt der doppelte Pedro in diesem Fall?

TKKG bei den Ermittlungen zu erleben ist eine Freude. Klößchen geht ein wenig auf den Keks mit seinem ganzen Futtergehabe. Aber TKG weisen ihn immer wieder zurecht. Angenehm fällt auf, das Gabys Hund Oskar mal wieder eine bedeutende Rolle zugeteilt wird. Seinem „Fehlverhalten“ ist die Überführung der Verbrecher zu verdanken. Es ist schön zu wissen, dass selbst mehr als 100 Folgen später - in Folge 165 - Oskar auch eine bedeutende Rolle hat und somit ein wichtiger Bestandteil über die gesamte TKKG-Serie hinweg ist.

Alle Sprecher liefern eine gute Leistung. Besonders hervorzuheben ist Jens Wawrczeck als Detlef. Es ist sehr amüsant ihn nicht als ängstlichen Detektiv von den drei Fragezeichen zu erleben, sondern als geldgierigen und unsympathischen Enkel.
Norbert Langer als spanischer Emigrant ist äußerst hörenswert und sehr überzeugend.

Weniger überzeugend zeigen sich Oskars Geräusche. Seine Aktionen bleiben meist unhörbar und werden vielmehr durch das Gesagte Transportiert. Kein Vergleich zu den TKKG-Folgen der letzten Jahre. In Folge 165 hört man viel mehr von Oskar. Dabei sind die Geräusche besonders zu loben, da der Hund der Oskar seine „Stimme“ lieh schon längst verstorben ist, und daher das Finden neuer passender Geräusche nicht ganz einfach sein dürfte.
Die übrigen Soundeffekte sind gut gelungen, ebenso die Musik.

Leider zeigt auch die Musikuntermalung ein großes Manko: In Track sieben gibt es einen absolut ruppigen Übergang. Von einem sehr ruhigem Stück wird plötzlich zu einem hastigen, Spannung erzeugendem Stück gewechselt. Ich vermute, dass dies die Stelle ist, bei der üblicherweise die Kassette umgedreht wird.

Fazit:

Ein gelungener Fall, der gut unterhält. Über zwei kleine Mankos kann leicht hinweggesehen werden. Dennoch geben sie dem positiven Gesamteindruck einen Dämpfer.


Eine Original-Rezension von TKKG-Site.de
Link zur Original-Rezension: Zweiter Detektiv: Der geldgierige, unsympathische Typ

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