Donnerstag, 29. Oktober 2009

Folge 052: Überfall im Hafen

Der Klappentext beschreibt wirklich vortrefflich, wie die Ausgangslage ist: TKKG auf Bootstour mit lustigen Sprüchen zu Klößchens Schoko-Wahn. Rosalinde Sauerlich, Klößchens Oma, ist mit von der Partie. Ihr Enkel stichelt sie wegen ihrer Furcht beim Bootsfahren. Daher vermutet Oma Sauerlich hinter Gabys Entdeckung - ein Überfall auf einer Fähre - einen Scherz, mit dem demonstriert werden soll, dass TKKG stets von einem Fall in den nächsten schlittern. TKKG ermitteln zum Teil mit Kommissar Glockner und lösen somit den Fall um den mysteriösen Überfall.

Es gibt viele lustige Dialoge: „Aber nimm doch mal die Disketten von den Augen“, sagt Klößchen zu Karl. Klößchen sorgt auch im weiteren Verlauf für lustige Szenen. Er rätselt munter beim Fall mit, stellt Vermutungen an und zeigt eine gute Beobachtungsgabe. Der aufgeweckte Klößchen passt gut zum Nintendo DS-Spiel „Detektiv gesucht!“. Klößchens Macke bleibt aber, dass er oft falsch schlussfolgert oder nicht weiter voraus denkt.
Das sind wirklich tolle Zeiten, wo die Dialoge zwischen Tim und Klößchen wichtig waren. Klößchen lieferte wichtige Details und Tim kombinierte korrekt und teilte seine Erkenntnisse Klößchen mit - auch gerne mit Denkanstößen, sodass Klößchen selbst auf die gleiche Lösung wie Tim kommt.

Die Sprecher sind durchweg hervorragend. Ob Gottfried Kramer als Kapitän oder Manou Lubowski als Klößchen. Es macht sehr viel Spaß den Sprechern zu lauschen. Dies liegt aber auch an den gelungenen Dialogen, die während der Befragungen teilweise an Krimiklassiker wie Paul Temple erinnern. Etwas merkwürdig dumpf und zugleich höher als gewohnt klingt der Erzähler Günther Dockerill. Ich schätze aber, dass dies mehr ein technisches Problem bei der CD-Neuveröffentlichung ist.

Musikalisch zeigt sich EUROPA von seiner besten Seite. Viele sehr klassische Stücke wechseln sich mit typischen Hafenklängen ab. Die Atmosphäre ist realistisch. Selbst für heutige Zeiten sind die Geräusche einmalig gut.

Die auf dem Cover gezeigte Szene kommt so im Hörspiel nicht vor. Die drei Skinheads sehen leider aus wie Rocker - wo sind die Köpfe ohne Haare? Schade. Dennoch weckt das Cover die Neugier. Im Hörspiel ist iImmer wieder von Rockern die Rede. Die Begriffe Rocker und Skinhead werden synonym verwendet. Ein merkwürdiger Fehler. Der könnte aber wiederum das Cover erklären.

Fazit:

Klößchen rulez! Eine hervorragende Folge für jeden Fan von Klößchen. Es dürfte dem Hörer leicht fallen, sich mit ihm zu identifizieren - insbesondere wegen seiner Art zu schlussfolgern.
TKKG ermitteln und befragen Verdächtige. Der Fall wird zwar wieder durch eine zufällige Lauschaktion gelöst und Tim verbiegt einige Knochen. Insgesamt bleibt ein hervorragender Eindruck.


Eine Original-Rezension von TKKG-Site.de
Link zur Original-Rezension: Klößchen rulez!

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