Freitag, 30. Oktober 2009

TKKG Folge 050: Spion auf der Flucht

„Sabine war allein zu Haus“ - Dieser Tracktitel erinnert an „Paulinchen war allein zu Haus, die Eltern waren beide aus.“ aus „Der Struwwelpeter / Die gar traurige Geschichte mit dem Feuerzeug“. Der Zusammenhang passt, da auch Sabinchen, zwar in völlig anderer Form, etwas schreckliches geschieht, als ihre Eltern nicht daheim sind: Sie wird überwältigt und von ihrem Stiefvater werden wichtige Papiere gestohlen.
Bei dieser Folge passt wiedermal der Klappentext hervorragend zum Hörspiel. Das Hörspiel hält, was der Klappentext verspricht.
Typisch für Stefan Wolf sind die Namen: Ludwig Dröselhoff ist Forschungsleiter von der W.H. Menschfeind AG. Er erforscht etwas ganz wunderbares: Ein Verfahren für die Wiederaufbereitung von Industriemüll. Seine Papiere zu diesem Verfahren wurden nun entwendet. Wie kann TKKG diesen Fall lösen?
In dieser Folge - und auch in der nächsten - spannen TKKG Schulkameraden in ihre Detektivarbeiten ein. Daraus ergibt sich ein viel realistischeres Hörspiel, da es TKKG unmöglich ist, immer alles im Alleingang zu klären.
Es gibt wiedermal lustige Dialoge. „Das nächste Mal schlage ich die Scheibe ein!“, droht Karl einer Hundebesitzerin, die ihren Liebling bei großer Hitze im Auto vergessen hat.
Kommissar Glockner sagt zu TKKG: „Na schön, ihr habt den Fall gelöst. Ich geb's ja zu. Reden wir nicht mehr über eure Eigenmächtigkeiten.“
Klößchen buttert sich am Ende allein die erfolgreiche Lösung des Falles zu, da er Schokolade als Belohnung für die Mitschüler gestiftet hat. Das sorgt für einen Abschlusslacher - ähnlich wie bei den drei ???.

Ausgezeichnet ist die Sprecherin von Sabine und wie die anderen Sprecher / Charaktere mit ihr interagieren. Wie behutsam alle mit dem Kind sprechen ist wirklich wunderbar. Pamela Großer ist übrigens 45 Folgen später erneut zu hören.
Den übrigen Sprechern kauft man stets ihre Rollen, die sie sehr überzeugend sprechen, ab. So muss es sein.

Für das Entstehen einer ausgezeichneten Atmosphäre sind wiedermal die hervorragenden Geräuschkulissen und Musikstücke verantwortlich. Damals konnte EUROPA wohl niemand das Wasser reichen.

Das Cover auf der CD sieht leider etwas unscharf aus - als ob es skaliert wäre. Es zeigt die wichtigste Szene zu Beginn, sieht lustig aus und weckt die Neugier. So soll es sein!

Fazit:

Ein außergewöhnlich guter Fall, den man immer wieder hören kann. Übrigens: Das Hörspiel hält, was der Klappentext verspricht.


Eine Original-Rezension von TKKG-Site.de
Link zur Original-Rezension: Der Struwwelpeter / Sabinchen war allein zu Haus

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