Sonntag, 11. Oktober 2009

TKKG Folge 053: Schüsse aus der Rosenhecke4

TKKG befinden sich mit Oskar im Schmatzmoor, als auf Gabys Hund Oskar geschossen wird. Zum Glück nur ein Streifschuss, doch TKKG machen sich sofort auf, um den Übeltäter zu schnappen. Der sportliche Tim verfolgt den Schützen am längsten und beginnt als erster mit den Ermittlungen. Während der Ermittlungen von TKKG wird auf den Ex-Kommissar Weyer geschossen. Handelt es sich um einen Racheakt und hat dieser Schütze auch auf Oskar geschossen?

Dieser kurzweilige TKKG-Fall weiß zu gefallen. TKKG ermitteln - wenn auch ein wenig planlos. Die Dialoge sind durchaus interessant. Es gibt keine Gangsterdialoge, die die Lösung derartig verraten, dass TKKG noch lange im Trüben fischen, der Hörer jedoch nicht. Dies macht die Geschichte wesentlich interessanter. Negativ fallen jedoch einige Sprüche bezüglich Tims Verhalten gegenüber Übeltätern, die seiner Meinung nach wegen eines Vergehens hart bestraft werden müssten, auf. Hier drei Zitate, die dies belegen:
„Wer ihm [Ex-Kommissar Weyer] also auf die Füße tritt, der kriegt es mit uns zu tun. Und dann können Sie sich auch gleich unter eine Straßenwalze legen.“ „Nehmen Sie es als Warnung. Es ist eine. Und nehmen Sie es nicht auf die leichte Schulter, sonst werden sie sich bald wünschen sie wären im Knast geblieben.“ - Tim.
„Und wie sieht es aus? Hast du den Heckenschützen erkannt und verdroschen?“ - Karl

Ursula Monn spricht Isabell. In der ersten Szene bei der sie auftaucht gibt es eine Katze namens „Konfuzius“. Das erinnert - in Zusammenhang mit der Sprecherin - stark an Folge 42 „Anschlag auf den Silberpfeil“. Die Geräusche der Katze sind meiner Meinung nach auch teilweise identisch. Ein lustiger Zufall.
Alle weiteren Sprecher leisten hervorragende Arbeit - einschließlich der TKKG-Sprecher.

Die Musikstücke passen durchaus, wirken aber auch etwas altbacken. Da hat Europa schon weitaus bessere ausgesucht. Die Geräuschkulisse ist dezent und stets passend. Die gewohnte Europa-Qualität.

Das Cover zeigt den Anschlag auf den ehemaligen Kommissar Weyer. Zwei Fehler haben sich eingeschlichen:
Im Hörspiel gewittert es während des Anschlags. Dazu passt der strahlend blaue Himmel im Hintergrund nicht.
Der Titel „Schüsse aus der Rosenhecke“ impliziert, dass der Schütze aus oder zumindest durch eine Rosenhecke schießt. Für mich sieht die Hecke links jedoch nicht nach einer Rosenhecke aus. Dies kann aber auch daran liegen, dass die Blüten nicht sonderlich detailliert ausgearbeitet wurden.

Fazit:

Ein gelungener Fall für TKKG. Bis auf zwei kleine Aussetzer (siehe Zitate) sind die Dialoge äußerst gelungen.


Eine Original-Rezension von TKKG-Site.de
Link zur Original-Rezension: Kurzweilig und gut

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