Sonntag, 11. Oktober 2009

TKKG Folge 055: Der Mörder aus dem Schauerwald

Gaby wird von einem großen Hund angefallen. Der Häftling Hasso Flüther kommt ihr zur Hilfe. Hasso Flüther ist wegen Mordes verurteilt worden und ausgebrochen, da er seine restliche Strafzeit nicht mehr absitzen möchte. Stattdessen sucht er den wahren Mörder - und TKKG helfen ihm dabei, nachdem sie von seiner Unschuld überzeugt sind.
Dieses Hörspiel ist insofern ein Novum, da ein Ausbrecher unschuldig ist und TKKG ihm helfen. Ansonsten waren ausschließlich üble Typen innerhalb der Serie im Gefängnis. Passend zum TKKG-Klischee ist der vermeintliche Verbrecher zu TKKG freundlich und ihnen auch sympathisch. Sonst könnte Flüther unmöglich ein guter sein, denn die bösen Menschen sind sofort an ihrem Verhalten oder Aussehen zu erkennen. Diese TKKG-typische Art stört nicht weiter, der erste Track auf der CD dagegen schon.
„Lebensretter“ ist der Titel des Track, der nahezu alles über den Fall verrät. Denn sämtliche Vermutungen stellen sich als korrekt heraus. Die durchaus interessante Geschichte und die Ermittlungsstrategien von TKKG stehen leider im Kontrast zu der abstrusen Geschichte eines Verrückten, der einen Hund „fernsteuert“.

Neben den sehr guten Leistungen der TKKG-Sprecher plus Erzähler gibt es nur vier weitere Sprecher, die im Inlay der CD genannt werden. Wie andere Rezensenten vor mir, vermute auch ich, dass es sich bei den Namen der Sprecher um Pseudonyme handelt. In den 50er-Folgen schien das im Übermaß üblich zu sein.
Frau von Dölmhorst-Meißels wird laut Inlay von Marianne Berner gesprochen, klingt für mich aber nach Marianne Kehlau. Alle Sprecher legen gute Leistungen an den Tag.

Die Geräuschkulisse und die Musikstücke wissen zu gefallen. Besonders die Musik sorgt immer wieder für eine Auflockerung der düsteren Atmosphäre.
Das Cover hat leider einen entscheidenden Fehler: Es sieht kein bischen nach mitte Dezember aus. Zu Beginn der Folge liegt sogar Schnee. Abgesehen davon gibt es die gezeigte Szene im Hörspiel nicht.

Fazit:

Ein ordentlicher Fall, dessen Geschichte nur einen kleinen überflüssigen Teil enthält. Der Einstieg - ein Gaby feindselig gesinnter Hund - ist durchaus interessant. Die Sprecher, die sich hinter Pseudonymen verstecken, sind hörenswert. Unterstützt wird der Fall von gut ausgewählter Musik und Soundeffekten.


Eine Original-Rezension von TKKG-Site.de
Link zur Original-Rezension: Ein unpassendes Cover, ansonsten gut.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Nach einer Prüfung wird dein Kommentar sofort freigeschaltet!