Samstag, 28. November 2009

TKKG Folge 046: Hotel in Flammen

Gabys Tante Isa betreibt ein Hotel in Bad Neuzell. Viele kleinere Hotels erleben einen Besucherschwund wegen des neuen Luxushotels „Weekend". Dieses lockt mit günstigen Preisen, um die kleineren Hotels in den Ruin zu treiben. Als Anschläge auf das „Weekend" erfolgen steht Gabys Tante in Verdacht für diese verantwortlich zu sein.
Tante Isa hat sich von ihrem Mann getrennt und seitdem ist das Verhältnis zu ihrem Sohn Jörg geschädigt. Er unterstützt sie nicht im Hotel. So kommt es, dass TKKG zu Hilfe eilen.
Der Fall ist relativ gradlinig aufgebaut. Trotz mehrerer Handlungsstränge gibt sich die Geschichte geschlossen. Es fällt leicht ihr zu folgen, was leider auch an der fehlenden Action liegt. Wirklich viel passiert nicht. Punkten kann das Hörspiel dafür mit guten Figuren und Sprechern:

Die Sprecher sind großartig ausgewählt worden. Tante Isa wird von Ursula Monn gesprochen. Hier ist sie in einer sympathischen Rolle. In Folge 42 (Anschlag auf den Silberpfeil) spielt sie unerreicht gut die unsympathische Fotografin Rawitzky.
Isas Ex-Mann wird von Karl Walter Diess gesprochen. Meine Vorstellung der Person weicht von der Stimme ab. Die einzige Rolle die nicht optimal besetzt wurde. Als obdachlosen oder schrulligen Menschen stelle ich mir Köschen vor - zumindest nach der Stimme. Charakterisiert wird er jedoch als Unsympathling ohne großen Gangsterhintergrund.
Der Sohnemann Jörg steht im Kontrast zu Köschen. Stefan Chrescinskis Stimme passt hervorragend zu der Rolle. Der Jörg wird richtig schön unsympathisch gesprochen.
Horst Naumann, Eric Vaessen, Harald Pages und Douglas Welbat runden zusammen mit den TKKG-Sprechern sowie dem Erzähler Günther Dockerill das Sprecherensemble ab.

Die Musiken und Geräuschkulisse ist EUROPA wiedermal gut gelungen und unterstützt die Atmosphäre.
Das Cover zeigt den finalen Anschlag auf das „Weekend", welches in Flammen steht.

Fazit:

Ein solides Hörspiel dessen einzige Schwäche die nicht besonders spannende Geschichte darstellt.


Eine Original-Rezension von TKKG-Site.de
Link zur Original-Rezension: Spannungsarme Geschichte, aber gute Sprecher

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