Mittwoch, 4. November 2009

TKKG Folge 049: Bombe an Bord

Bombe an Board heißt dieser Fall. Dabei wird im Verlauf nie eine Bombe erwähnt. Da passt der Buchtitel der ersten Auflage, Haie an Board, besser.
Tim hat 10 Stunden lang an einem Segelkurs teilgenommen und schippert daher mit seinen Freunden übers Meer. Drei Folgen später tut dies auch Herr Sauerlich. Während eines Picknicks wird der TKKG-Bande Karls teure Kamera und Klößchens Fernglas geklaut. Ein neuer Fall für TKKG bei dem eine Hafenratte – also ein Obdachloser am Hafen – eine wichtige Rolle spielt sowie eine Versicherungsdetektivin, die wegen der Jacht „Poseidon“, die untergehen soll, Nachforschungen anstellt.
Gleich zu Beginn verdreht Klößchen bekannte Ausdrücke und Sprichwörter. Karl klärt ihn auf und sagt auch, wo der Fehler liegt.
Tim liefert wie Klößchen viele belustigende Sprüche: „Wer den Dieb sieht pfeift. Gaby, du kannst doch pfeifen?“
Karl weckt Klößchen: „Hey man, was ist los? Ich war gerade am Pennen.“ - „Penner!“ Ein guter Beweis dafür, dass auch Karl lustige Sprüche zustande bringt.
Die Aussage von Kommissar Glockner, dass TKKG von Herrn Prädl keine Dankbarkeit erwarten könnten, da er vorbestraft sei, ist unglaublich, aber typisch für TKKG. Glücklicherweise wird dieses Vorurteil sofort entkräftet. - Dies ist wiederum eher untypisch.

Am Ende des ersten CD-Tracks ist die TKKG-Melodie zu hören, die bei den Computerspielen von Tivola stets im Abspann vorkam. Im zweiten Track wird eine Szene während eines Gesprächs mit Musik untermalt. Dies geschieht so lange die „Hafenratte“ mega-unsympatisch wirken soll. Das unterstützt die Atmosphäre ungemein.
Im Verlauf des Hörspiels wird des öfteren Musik zur Unterstützung der Szenenatmosphäre verwendet. Dabei blendet sie teilweise auch zu dem Erzähler über oder anderen Szenen. Dies ist wirklich gut gelungen und für TKKG keineswegs selbstverständlich.

Niki Nowotny alias Karl betont seinen Spruch: „Ich glaube mein Hamster bohnert“ extrem lustig. Der gesamte Satz wird ohne großartige Betonung vorgetragen. Die einzige Betonung liegt auf dem „boh“ von „bohnert“. Das klingt lustig. Tim, alias Sascha Draeger, sagt den Spruch allerdings auch nicht überzeugender. Davon abgesehen sprechen alle vier TKKGler gut. Die wenigen Gastsprecher überzeugen ebenfalls.
„Jetzt erst weiß ich, wie komfortabel unser Adlerhorst ist“, sagt Klößchen. Dass die Internatsbude „Adlernest“ öfter mit einem Adlerhorst verwechselt wird ist auffällig. Da auch dieses Hörspieldrehbuch von H.G. Francis ist, frage ich mich, ob er der Verursacher des Fehlers ist. Falls er es nicht ist, waren es stets die Sprecher und eine schlafende Regie.

Fazit:

Die Hafenatmosphäre ist noch besser als in Folge 52 „Überfall im Hafen“. Der Fall ist durchaus interessant. Punkten kann das Hörspiel vor Allem durch lustige Sprüche.


Eine Original-Rezension von TKKG-Site.de
Link zur Original-Rezension: Punkten kann das Hörspiel vor Allem durch lustige Sprüche

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