Samstag, 29. Mai 2010

Gruselkabinett Nr. 43 - Das Haus des Richters

In Bram Strokers „Das Haus des Richters“ geht es um einen Studenten, der zur Prüfungsvorbereitung ein stilles Plätzchen sucht. Ihm wird das sogenannte "Haus des Richters" kostenfrei angeboten. Gerne greift er auf das Angebot zurück. Bald erfährt er, dass ein widerlicher Richter das Haus bewohnt hat und es dort nicht mich rechten Dingen zugeht. As Mathematikstudent glaubt Malcolm nicht an Geister. Doch bald muss er feststellen, dass die Ratten des Hauses sich merkwürdig intelligent verhalten und nur die Bibel ihnen Furcht einzuflößen vermag. Kurz darauf stellen sich furchtbare Albträume ein und alles nähert sich der finalen Katastrophe zu ...

Bei diesem Hörspiel wird wie bei den neuesten TKKG-Hörspielen die Rückblende als Mittel verwendet um bereits Gesagtes nicht nur dem Protagonisten, sondern auch dem Hörer in Erinnerung zu rufen.
Viel bessere Vertonung als von Maritim. Die Sprecher sagen mir mehr zu, alles ist viel atmosphärischer, was Größenteils an der großartigen Geräuschkulisse (und Musik) liegt.

Timmo Niesner, unsterblich geworden als Dorgan Fink in Gabriel Burns, ist großartig in der Rolle des Protagonisten! Er mimt den sympathischen Studenten hervorragend. Egal in welcher Situation er sich befindet - Niesner spricht stets auf den Punkt genau. Besonders eindrucksvoll klingt es, als ihm die Luft wegbleibt.
Ebenso wissen die anderen Sprecher zu gefallen. Mir gefällt es Ursula Sieg wieder einmal zu hören. Sie ist bekannt als Tante Fanny bei den Fünf Freunden oder Tims Mutter in TKKG.

Gleich zu Beginn erklingt angenehme Musik. Für das Gruselkabinett fast schon zu modern klingende Töne. Mir gefällt es - eine tolle Abwechslung. Im gleichen Stil geht es übrigens weiter. Sehr schöne Klavierelemente.
Die Geräuschkulisse überzeug restlos. Insbesondere die Ausgestaltung der Katastrophe hat mir gut gefallen.

Fazit
Ein rundum gelungenes Hörspiel, welches schöne Schauer produziert und von einem tollen Sprecher als Protagonisten getragen wird.

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