Sonntag, 20. Juni 2010

Dragonbound (04) Der Triumvirat


Produktion: Europa, Gigaphon 2010
Sprecher: Jürgen Kluckert, Bettina Zeh, Martin Sabel, Engelbert von Nordhausen, Katja Brügger u.a.
Genre: Fantasy
Dauer: ca. 56 Minuten


Inhalt:
Lea erfährt, dass die Prophezeihung ihren Tod voraussagt. Sie fühlt sich verraten, weil Telon ihr das so lange verschwiegen hat und sondert sich enttäuscht von der Gruppe ab. In diesem Augenblick greifen Vargonen aus dem Hinterhalt an – und das Mädchen verirrt sich in den Weiten der Melidianischen Steppe. Hier lauern nicht nur schreckliche Ungeheuer, auch droht Gefahr durch einen Drachen, der seit Tagen am Himmel kreist und sie zu verfolgen scheint. Als Lea dem Ungetüm schließlich gegenübersteht, erwartet sie eine große Überraschung...

Die Handlung:
Peter Lerf lässt seine Helden weiterreisen. Durch die Melidianische Steppe. Und nebenbei lässt er sie herausfinden, dass sie dem Tode geweiht ist. Mit ebenso lustigen wie auch ernstgemeinten Dialogen und einer spannenden in sich eingewobenen Geschichte verbindet er die Abenteuergeschichte, die sich immer weiter ausbreitet und neue Gefahren für die Helden bietet. Dennoch geht hier nicht allzuviel voran. Zumindest nicht im größten Teil dieser Folge. Es wird gewandert. Und gewandert. Zum Ende hin wirds dann aber sehr spannend.

Sprecher: Der Cast ist diesmal besonders klein. Außer den Hauptsprechern Bettina Zeh, Jürgen Kluckert, Christian Rudolf, Jann Oltmanns und Martin Sabel, die ihre Arbeit wieder toll machen, gibt es nur wenige weitere Sprecher im Hörspiel. Neu dazugekommen ist Engelbert von Nordhausen, der Lea ab jetzt als Faedrak helfend zur Seite steht. Mit seiner kratzigen und dunklen Stimme ist er sehr als Drache geeignet, auch wenn ich ihn mir auch als Magier hätte gut vorstellen können. Unterstützt wird er von Katja Brügger und Swen Mai als weitere Drachen.

Musik und Geräusche:
In Verbindung der akustischen Ausarbeitung des Hörspiels mit den vielen Geräuschkulissen und Effekten bildet Peter Lerfs musikalische Begleitung in Form eines Scores ein tolles Klangbild, das diese Serie besonders auszeichnet und ein bisschen den Glanz eines Fantasyfilms verleiht.

Cover: Das Cover ziert wie immer die linke Hälfte Leas' Gesicht. Auf der rechten Seite sieht man einen Drachen, an dem eine Frau schlafend liegt. Alles schön in Gelb gehalten. Dabei handelt es sich um eine Szene aus dem Hörspiel, als Faedrak auf Lea Acht gibt, während sie schläft, um sich von den Strapazen zu erholen. Das Booklet bietet wieder einen reichen Überblick über die kompletten Credits von den Sprechern bis hin zu den Produzenten. Des Weiteren bietet sich wieder der Text der Prophezeiung, ein Überblick über die wichtigsten Charaktere und ein "Was bisher geschah" sowie eine Vorschau auf Folge 5.

Gesamtfazit:
Akustisch und Sprechertechnisch wieder ein Ohrenschmaus und in einem schönen Artwork verpackt. Die Geschichte braucht leider etwas, um sich zu entfalten, hier fehlen die Spannung und das Abenteuer im größten Teil der Story. Erst gegen Ende geht es rasant zu. Trotzdem ist auch diese Folge der Serie würdig, die sich bisher auf einem etwa gleichbleibenden Qualitätsstandard hält.

12 Punkte / Note 2

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