Montag, 19. Juli 2010

Dreamland Action (03) Flucht ins Verderben


Produktion: Dreamland Productions 2010
Sprecher: Wolfgang Rüter, Rainer Schmitt, Heidi Schaffrath, Tilo Schmitz, Johanna Klein, Josia Jacobi, K. Dieter Klebsch, Helmut Winkelmann, Katja Brügger, David Nathan u.a.
Genre: Action, Thriller
Dauer: ca. 72 Minuten


Inhalt:
Ein Banküberfall auf die City Central Bank von San Francisco gerät völlig aus den Fugen und die Bankräuber fliehen samt ihrer Beute mit einem Hubschrauber. Doch ihnen soll das Glück nicht hold sein, denn sie stürzen mit dem Hubschrauber nahe einer Geisterstadt in der Wüste vor Las Vegas ab. Hier hat sich der verbrecherische Wissenschaftler Dr. Norman Huntington einen neuen Stützpunkt geschaffen und weiterhin mit dem „Genetic Code“ experimentiert. Zur gleichen Zeit wollen sich Larry Smith, Nina Anderson und Sandra Higgins ein paar ruhige Tage in Las Vegas machen. Doch da glaubt Sandra, telephatischen Kontakt mit ihrem toten Freund Billy Jacobs gehabt zu haben. Die drei begeben sich auf die Suche und geraten in eine blutige Schlacht…

Die Handlung:
Alles ist vorbei. Zumindest für einige Zeit. Dcoh da spürt Sandra ein Lebenszeichen von Billy. Gekonnt führt Erik Albrodt die Storyline von Folge 1 in gewisser Weise weiter und mischt genug Zutaten in die Geschichte: Action, Action und ein feines kleines bisschen Horror. Allerdings bietet man keine tiefgreifendere Story. Doch das ist hier auch nicht nötig, denn wer Tiefgang erwartet, der ist hier grundlegend falsch und sollte sich vom Actiongenre komplett entfernen. Man wartet mit vielen Gags und heißen Sprüchen auf, die mächtig einheizen. Auf die einzelnen Charaktere wird genauer eingegangen und ein neuer Gegner erblickt das Licht der Welt...

Sprecher: Man wartet wieder mit einer großen Riege auf, die zum größten Teil auch bekannte Namen enthält. So führt Wolfgang Rüter erneut als Erzähler durchs Geschehen und macht seine Arbeit sehr gut. Das Revival der beiden Sprecher, die in Folge 1 zum ersten Mal wieder zusammen sprachen, hat es in sich. Sie klingen um ein kleines Härchen genauso wie früher in der bekannten Larry Brent Serie von Europa, die ja als Vorbild für diese Serie steht. Auch ihre Professionalität und Sprechkunst haben sie nicht verlernt. Tilo Schmitz tritt erneut als Sir Stevens auf. Ich bin zwar der persönlichen Meinung, dass Schmitz nicht in die Rolle des Sir Stevens passt, aber das ist nur persönliche Meinung. Denn rein sprechertechnisch leistet er gute Arbeit. Zugleich aberwitzig und ernst präsentiert sich K. Dieter Klebsch und taucht im Hörspiel als Chefinspektor Crowden auf. Katja Brügger haucht ihrer Figur auch toll das Leben ein. Doch dennoch gibts ein kleines Minus. Denn schaut man mal aufs Cover, passt die Illustration ihrer Rolle nicht zum Stimmalter Brüggers. Liegt aber an der Besetzung, nicht an Katja Brügger. Johanna Klein und Josia Jacobi als Sandra Higgins und Billy Jacobs haben zwar noch kleine Macken, aber sie sind im Begriff, tolle Sprecher zu werden. Noch ein bisschen Training, dann sind auch die kleineren Fehlerchen behoben. Was mir noch negativ aufgefallen ist, ist die Aussprache verschiedener amerikanischer Namen. Auch Sandras Vorname wird von einigen Sprechern verschieden artikuliert. Warum das? Die restlichen Rollen sind alle gut besetzt, darunter auch David Nathan und Helmut Winkelmann.

Musik und Geräusche:
Tom Steinbrecher und Andreas Max, die für die musikalische Untermalung zuständig sind, haben einen actionreichen und rockigen Score komponiert, der durch ein paar düstere Sounds abgewechselt wird. Zusätzlich gibts wieder die Titelmelodie von Boris Delic & Frank It, nach einer Vorlage von Annette Humpe. Zusätzlich sowohl das Stück "Schuldig" von Boris Delic & Frank It als auch "Alone I Remember" von Tobias Sammet (Avantasia), das man in Kooperation mit Nuclear Blast verwendet hat. Hier wurde wirklich feinsäuberlich eine tolle Inszenierung erarbeitet, die in allen Punkten stimmig ist.

Cover: Von der Titelseite der CD starrt uns eine rothaarige Schönheit an, die in enges Leder gekleidet ist. Leider passt sie nicht zum Stimmalter der Sprecherin, die diese Rolle im Hörspiel verkörpert. Dazu noch die Geisterstadt im Hintergrund. Das Booklet bietet sowohl die Productionsinfos und den Sprechercast als auch die Infos zu Folgen 1 und 2 und Werbung für Nuclear Blast.

Gesamtfazit:
Gute Fortsetzung mit einer besseren Story als Folge 1, wenn leider auch mit einigen Macken, was die Sprecher angeht. Bei der Inszenierung selbst hat wirklich alles gepasst und auch das Cover bietet einen Hingucker.

11 Punkte / Note 3

Kommentare:

  1. 11 Punkte können doch als Schulnote keine drei sein. Wie sieht denn dein Wertungsschlüssel aus?

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  2. Der Schlüssel steht im Menüpunkt unter "Rezensionen - Wertung"

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