Freitag, 9. Juli 2010

Videospielhelden (02) Alone in the Dark


Produktion: Holysoft Studios Ltd 2010
Sprecher: Sven Hasper, Karen Schulz-Vobach, Lutz Riedel, K. Dieter Klebsch, Mario Hassert, Tobias Kluckert, Bodo Henkel u.a.
Genre: Horror
Dauer: ca. 60 Minuten


Inhalt:
Edward Carnby ist am Ende. Zu viele Abgründe, zu viele übernatürliche und übermächtige Gegner haben ihn zerstört. Seines Lebens überdrüssig, sieht er nur noch einen endgültigen Ausweg. Doch ein blonder Todesengel reißt ihn aus seiner Lethargie und mitten hinein in ein neues Rätsel. Schattenkreaturen, seltsame Phänomene und ein alter Freund führen ihn dorthin, wohin er nie wieder gehen wollte: „Allein in die Dunkelheit...!“

Die Handlung:
Sie baut auf dem offiziellen Film von Uwe Boll zum Spiel auf und erzählt trotzdem eine eigentständige Geschichte, die leider viel zu kitschig, angestaubt und unsinnig klingt. Hier fehlt einfach auch die Originalität, die Manuel Diemand leider nicht schaffen konnte. So verfällt diese Story zu einem uninteressanten Thema, das nicht punkten kann.

Sprecher: Wie bei allen anderen Hörspielen aus der neuen Schmiede setzt man erneut auf eine Synchronsprecherriege, bei der man vor allem versucht, die Synchronsprecher der Filme mit einfliessen zu lassen. Neben einem toll besetzten Sven Plate und einer guten Karen Schulz-Vobach sind Lutz Riedel und K. Dieter Klebsch in Hauptrollen zu hören. Der kleinen Besetzungstruppe schließen sich noch Mario Hassert, Tobias Kluckert und Bodo Henkel an. Eine wirklich hervorragende Leistung ist in diesem Hörstück allerdings nicht zu verzeichnen.

Musik und Geräusche:
Auch hier durfte Konstantinos Kalogeropoulos sein Können als Komponist beweisen und traf allerdings "ins schwarze". Dies ist allerdings im negativen Sinne gemeint, denn mehr als viel "getrommle" und "gekrache" war neben ein paar orchestralen stückchen nicht zu hören. Auch bei den Geräuschen hat man hier gespart und das zum Leiden der Hörer. "Mehr wäre hier mehr gewesen" - nicht wie sonst der Spruch "weniger wäre mehr gewesen".

Cover: Wieder unter Verwendung des Filmtitelbildes, hat man ein sehr düsteres Cover in Verbindung mit dem bereits bekannten Spielelogo geschaffen. Das Booklet bietet wie auch die anderen Folgen der Videospielhelden sowohl die Produktionsinfos als auch Werbung zu allen Serien des Labels. Zusätzlich gibts wieder eine Tracklist, die nach Leveln gegliedert ist. Im Gegensatz zu Bloodrayne kann man hier alles klar und deutlich lesen, da der Kontrast des schwarzen Hintergrunds mit der hellgrauen Schrift harmoniert.

Gesamtfazit:
Hier hat man leider im Vergleich zur sehr gut durchstartenden Fantasyserie "Die letzten Helden" einen Fehlgriff gelandet. Statt einer guten und originellen Story bekommt man hier eine angestaubte und wenig überzeugende Geschichte geboten, der auch eine holprige Umsetzung zuteil wurde. Dennoch sollte man sich von diesem Hörspiel in der Reihe nicht abschrecken lassen, schon die nächste Folge gelobt wieder Besserung - und das zu Recht.

09 Punkte / Note 3

1 Kommentar:

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