Dienstag, 29. März 2011

Dreamland Grusel (11) Die Totenpatrouille


Produktion: Dreamland Productions 2011
Sprecher: Christian Rode, Peter Lakenmacher, Vanessa Petruo, Bert Stevens, Stephan Chrzeseinski, Gordon Piedesack, Detlef Tams, Björn Schwenzer u.a.
Genre: Grusel, Horror
Dauer: ca. 50 Minuten


Inhalt:
Eine mysteriöse Mordserie stellt den jungen Sheriff einer Kleinstadt im Süden der USA vor ein schier unlösbares Rätsel. Nicht die geringsten Spuren von dem oder den Tätern sind zu finden und obwohl alle Opfer erschossen wurden, findet man nicht ein einziges Projektil in den Körpern der Toten. Auch Ermittlungen im Umfeld der Opfer verlaufen im Sand, denn diese scheinen in keinster Weise etwas miteinander zu tun gehabt zu haben. Harry Walsh, ein befreundeter Polizist des Sheriffs, empfiehlt einen auf mysteriöse Fälle spezialisierten Ex-FBI-Mann zu den Ermittlungen heranzuziehen. Doch zunächst bleiben die Mordfälle mysteriös. Bis ein weiterer Mord geschieht. Und plötzlich wird der Sheriff mit einer unfassbaren Wahrheit konfrontiert...

Die Handlung: Ein Gruselwestern? Ja, genau, die elfte Folge der Gruselserie von Dreamland ist ein Gruselhörspiel, das im Wilden Westen spielt. Alec Roberts schickt einen Geisterjäger der etwas anderen Art in den Ring: Doktor Chuck Jaeger. Dieser ist ein ehemaliger FBI Mann und ist eine Art "Geisterflüsterer". Roberts schreibt im Stile bekannter Groschengruselromane und löst seinen Fall mit für Geisterjäger eher ungewöhnlicher Herangehensweise auf. Er haucht seinen Hauptcharakteren Leben ein, indem er deren Probleme schildert. Leider will ihm das nicht zu 100% gelingen, denn viel mehr als Probleme und Laster zählt er nicht auf. Auch fällt das Ende zu schlicht und einfach aus. Hier hat sich Alec Roberts leider nicht sehr viel Mühe gegeben. Anscheinend wollte er dann doch schnell zum Ende kommen!

Die Besetzung:
Wie für Dreamland üblich, wird dem Hörer eine gelungene Mischung aus Profis und Neulingen vorgesetzt. Christian Rode, Peter Lakenmacher, Vanessa Petruo und Björn Schwenzer sowie Bert Stevens machen ihre Sache sehr gut. In weiterer Besetzung darf man sich auf Gordon Piedesack, Detlef Tams, Stephan Chrzeseinski, Joschi Hajek, Matthias Brinck, Marc Andre Pippinger, Katharina von Daake, Miriam Roemheld und Jörg Schüler freuen, die alle eine gelungene Besetzung darstellen.

Musik und Geräusche:
Eine gelungene Mischung stellen auch der Schnitt und der Soundtrack dar. Tom Steinbrecher und Andreas Max geben der gruseligen Geschichte einen musikalischen Touch, der wie angegossen passt. Größtenteils erinnert der Stil sogar wieder an Carsten Bohn, was gelungen ist.

Cover: Wie üblich, präsentiert sich die Serie Dreamland Grusel mit einem stilistisch interessanten und düsteren Design. Dieses Mal steht das Zeichen ganz im blauen Grundton. Erneut gibt es eine Illustration von Daniel Theilen zu bestaunen, die einen Cowboy mit Revolver darstellt. Das Booklet enthält die grundlegenden Informationen sowie Werbung für die Serien aus dem Hause Dreamland.

Gesamtfazit:
Bis auf das etwas zu "schlicht" geratene Ende und die nicht zu 100% überzeugende Charakterisierung ist hier ein gelungenes Gruselhörspiel im Westernstil entstanden, das gut inszeniert wurde und vielen Gruselfans Spaß bereiten dürfte! Empfehlung!

13 Punkte / Note 2

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