Montag, 4. April 2011

Die Originale (64) DJANGO - Ein Sarg voll Rache

DJANGO - Ein Sarg voll Rache - erschien 1970 bei EUROPA. Konrad halver wirkt in großen Teilen mit. Unter anderem in der Regie und als Sprecher. Überrascht bin ich vom Namen Hella von der Osten-Sacken. Sie war die Regieassistenz. Im Wikipedia-Artikel über die drei ??? steht, dass sie heute unter dem Pseudonym Wanda Osten bekannt ist (unter anderen auch bei TKKG) und seit 1968 bei EUROPA arbeitet. Nur ein jahr später stieß Heikedine Körting dazu, die deutlich bekannter ist. Nichtsdestotrotz sind beiden gleichermaßen viele tolle EUROPA-Hörspiele zu verdanken.

Neben Konrad Kalver wird bei der Regie ein gewisser Franco Pier Antonelli genannt, der laut europa-vinyl.de lediglich ein Pseudonym von Herrn Halver ist. Vielleicht sollte das verkaufsfördernd wirken. Nur wenige Jahre liefen Verfilmungen des Stoffes im Kino.

Die Sprecher sind allesamt gut. Hellmut Lange spricht den obercoolen Django. Für meinen Geschmack bisweilen zu cool. An einigen Stellen war ich am Grübeln: Sieht er, was passiert? Ist ihm alles so egal?

Bei DJANGO erwartet den Hörer ein ganz simples Hörspiel. Nur wenige ausgewählte Geräusche. Es ist sehr minimalistisch. Dazu kommt eine extrem dünne Geschichte. „Ein Sarg voll Rache“ ist die perfekte Beschreibung: Es gibt typische Western-Schwarz-Weiß-Malerei und viele Tote. Bis auf das Setting und die Toten ein typisches durchschnittliches TKKG-Hörspiel. Mir fehlt hier ein wenig der Humor. Ein durchschnittliches Hörspiel.

Fazit
Kann man hören, muss man aber nicht. Der Kauf lohnt sich nur für Liebhaber der alten Hörspielmacherei und alter klischeebehafteter Western mit vielen Leichen. Begeistert hat mich lediglich der Titelsong.

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